Das Wandern ist des Siedlers Lust

Bild: LV
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Bericht und Bilder: Udo Barig

 

Der Familienwandertag des „Verbandes Wohneigentum Sachsen e.V.“ begann für die Teilnehmer in aller Früh - nichts für Langschläfer. Der Bus startete pünktlich um 6.00 Uhr morgens nach Lohsa bei Bautzen.

Vor der Abfahrt
Vor der Abfahrt

Wen wundert es da, wenn so manches Gesicht noch etwas schlaftrunken wirkte. Recht munter, aber sehr diszipliniert, war der Hund „Many“ von der Familie Hiebl. „Herrchen“ Bernd war während der Fahrt sehr beschäftigt, um die mitgebrachte Vereinsfahne für die Wanderung vorzubereiten. Bei der ersten Rast war sie dann auch in voller Größe zu sehen. Während der folgenden Weiterfahrt konnten sich alle an frischer Bratwurst und Brötchen sowie diversen Getränken laben, was auch den letzten Langschläfer munter machte.

 

Am Ziel angekommen, wurde nicht lange gefackelt, schnell die Wertbons für das Mittagessen verteilt, einen „Infobeutel“ empfangen, die Wandertagsabzeichen angesteckt und ohne Eröffnung ging es gleich auf Tour, zuvor noch schnell ein paar Bilder für´s Album gemacht - selbst die Pferde der Kremserkutschen wunderten sich.

Die Wanderroute an sich war für uns Vogtländer keine Herausforderung, denn Berge gibt es hier nicht! Die Landschaft um den „Dreiweiberner See“ sowie dieser selbst, sind ein gutes Beispiel für die Renaturisierung der ehemaligen Braunkohletagebaue. Bei einem Blick über den See konnte man das Kraftwerk „Boxberg“ deutlich erkennen und sich einigermaßen eine Vorstellung über die Geschehnisse vergangener Zeiten hierzulande machen.

Zurück am Startplatz erwartete uns ein schön gestalteter Herbstmarkt, mit allen Dingen die ein solcher zulässt - von Verpflegungsständen über Kettensägekunst und Pilzausstellung bis zur Darstellung einheimischen Brauchtums sowie einem sehenswerten Kulturprogramm war für Jedermann etwas dabei. Höhepunkt war ohne Zweifel der Auftritt der „Bierhähne aus Radeberg“, deren Darbietungen ein Glanzlicht dieser Veranstaltung darstellten.

Kurz vor der Rückreise bewies unser Vorsitzender, dass er als „Hundehalter“ geeignet ist, was die Vereinsfahne aber keineswegs in den Schatten stellte. Auf der Rückreise war keine Spur von Schlappheit zu verspüren, wenn auch den Einen oder Anderen die Sonne blendete. So kam doch bald wieder die gewohnte Siedlerfröhlichkeit auf, die von unseren Mundharmonikaspielern Herbert und Wolfgang sofort aufgegriffen wurde und zum Tourausklang manch Liedlein im Bus zu hören war.

Um 18.00 Uhr endete unsere Ausfahrt. Für Einige, deren Vorbestellung schon im Bus per Telefon abgeschickt wurde, gab es anschließend noch ein Abendbrot bei der „Christa in der Bud“. Alles in Allem ein gelungener Tag.

 

Hinweis: Alle Bilder können groß geklickt werden.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bauer Gerhard & Karola (Sonntag, 19 September 2010 08:56)

    Hallo! Ein schöner Bericht,schöne Bilder und damit tolle Erinnerungen an einen wunderschönen Tag. Was Siedler alles so erleben, man muss sagen, es lohnt sich an solchen Veranstaltungen teilzunehmen.